Rundbrief

Liebe Spenderinnen und Spender, liebe Freundinnen und Freunde der Kinder von Mathare,

es wird Zeit, dass ich mich wieder bei Ihnen melde und ein wenig von unserer Schule und den Kindern berichte. Zunächst hoffe ich, dass es Ihnen allen gut geht und Sie gesund und hoffnungsvoll auf die kommenden Tage und Wochen blicken können. Vieles ist ganz neu und herausfordernd für uns alle und ich bin sehr gespannt, wie das Leben danach wohl wieder Fahrt aufnehmen wird.

Auch Kenia ist nicht verschont geblieben von dem alles beherrschenden Virus. Glücklicherweise dürfen wir vermelden, dass alle Kinder und auch das Personal unserer Schule gesund sind.  Unser Spendenaufruf bezüglich Seifen, Desinfektionsmittel und Masken war erfolgreich und wir konnten alle Kinder und Lehrenden versorgen. Vielen Dank dafür.

Unser Schatzmeister, Jan-Rickmer Feindt, hat bei den aktuellen monatlichen Überweisung die monatlichen Spendeneinnahmen und die Ausgaben verglichen und mir mitgeteilt, dass wir monatlich 600 Euro mehr ausgeben als einnehmen.

Das ist nicht verwunderlich: Derzeit gibt es weniger Einzelprojekte, die größere Summen einspeisen. Zudem haben wir noch lange nicht für alle Kinder Paten. Noch gravierender zu Buche schlägt aber die Tatsache, dass wir (nachdem wir vor Ort waren und gesehen haben, was tatsächlich für 5 Euro im Monat eingekauft werden kann) festgestellt haben, dass eine gesunde Ernährung, ausreichend Schulmaterial und Mindest-Hygienestandards anders aussehen als es der Fall war. Jeden Tag Bohnen und Kichererbsen essen, macht zwar satt, aber ist keine gute Grundlage für ein gesundes Leben.

Wir haben darum mehr Geld für das Essen investiert und mit der Leitung einen abwechslungsreichen Essensplan erarbeitet. Die ganze Schulgemeinde ist sehr glücklich darüber.

Wir haben in verschiedenen Bereichen auf diese Weise Veränderungen eingeführt. Die aktuellen Ausgaben pro Kind liegen bei rund 15 Euro im Monat, die Ausgaben für die Lehrenden bei durchschnittlich 100 Euro.

Wir haben uns im Leitungsteam beraten und den Entschluss gefasst, dass wir nicht einfach die Forderungen für eine Patenschaft erhöhen wollen, doch darauf aufmerksam machen möchten, dass eine Erhöhung der Spendensumme uns auf jeden Fall deutlich helfen kann.  Darum: Denken Sie bitte darüber nach und helfen Sie unseren Kindern, wenn Sie es können.

Im Sommer habe ich auch wieder eine Radtour geplant mit Veranstaltungen an verschiedenen Orten. Die Erlöse fließen unseren Kindern zu – doch ob dies alles stattfinden kann, weiß ich jetzt noch nicht.

Vielleicht kennen Sie Menschen, die Sie auf unser Projekt ansprechen möchten oder haben noch weitere Ideen für uns, wie wir neue Spender/-innen gewinnen könnten. Darüber würden wir uns sehr freuen (Email senden).

Bleiben Sie behütet!

Ihre Petra Freudenberger-Lötz

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